Malá studená dolina Trojrohé pleso Dolina Zeleného plesa

Naturschönheiten der Region

Die Pension Reitmayer ist ein idealer Ausgangspunkt für das Kennenlernen der Hohen Tatra und insbesondere ihres Zentralteils mit zahlreichen Wanderwegen, die hoch zu den schönsten Gipfeln, Seen und Berghütten führen. Mit dem Auto kann man von hier aus ganz bequem und schnell auch weiter entfernte Teile der Tatra wie die Belianske Tatra und die Westliche Tatra erreichen oder aber den Nationalpark Slowakisches Paradies und Pieniny besuchen.

Über die Möglichkeiten und konkrete Tipps für Ausflüge können Sie sich bei unserem Personal erkundigen.

Die Hohe Tatra

Die Tatra-Nationalpark (abgekürzt TANAP) und die Hohe Tatra erstrecken sich auf relativ kleiner Fläche. Die Hohe Tatra gehört mit ihrer Hauptkammlänge von nur 26 km und mit 32 Tälern zu den kleinsten Hochgebirge der Welt. Das Gebirge lockt dennoch Touristen mit der großen Konzentration der Naturjuwellen.

Ihre zackigen Spitzen und verschiedenartigsten Formen verdankt die Hohe Tatra den Gletschern, die sie lange Jahrtausende modelierten. Hier finden wir typische Moränen, Endmoränen, sog. Steinterrassen oder mäßige Berg-Spalten. Vom Tal aus können Sie einen Panoramablick mit charakteristischen Bergspitzen (24 sind höher als 2 500 m ü.M) bewundern. Die Gletscher bildeten hier zahlreiche Seen mit kristallklarem Wasser und einige Wasserfälle. Angepaßt an die harten Bedingungen, ist die Flora sehr arm an Pflanzenarten. Das Tierreich ist vertreten durch Gämsen, Bären und Murmeltiere und zahlreiche andere Tierarten. Nichts wie hin - machen Sie sich auf den Weg und entdecken Sie diese rauhe aber wunderschöne Natur.

Veľká studená dolina
Symbol Vysokých Tatier - kamzík vrchovský tatranský

Belianske Tatry (Beler Kalkalpen)

Das Gebirge Belianske Tatry bildet die östliche Grenze der Hohen Tatra. Der 14 km lange Hauptkamm (Kalk) schließt über den Bergpass Kopske sedlo an die Hohe Tatra an. Im Gegensatz zur Hohen Tatra dominieren in Belianske Tatry verschiedene Kalksteine mit vielfältiger Flora. Der höchste Berg ist Havran (2151,5 m ü.M.) (deutsch Greiner). Das Gebirge ist ein bedeutendes Tropfsteingebiet. Aus den zahlreichen Höhlen ist für Besucher Belianska jaskyna (deutsch Beler Tropfsteinhöhle) bei der Ortschaft Tatranská Kotlina geöffnet. Von hier aus führt auch ein markierter Wanderweg zu Plesnivec, der einzigen Berghütte in Belianske Tatry. In diesem Gebirge befindet sich kein See, dennoch wird es als der schönste Teil der Tatra mit den meisten Naturschönheiten angesehen. Der kalkreiche und fruchtbare Boden ist der Grund dafür, dass das Pflanzenreich vielfältiger ist als in der Hohen Tatra. Typisch für dieses Gebiet ist das Edelweiß. Die ersten Bewohner dieses Gebietes waren höchstwahrscheinlich Schafshirten. Ab dem 17. Jahrhundert wurde hier in bescheidenem Umfang Bergbau (Kupfererz) betrieben und Holzkohle gebrannt. Seit 1978 hat die Führung von Tatra-Nationalpark viele Gebiete in Belianske Tatry aus Schutzgründen gesperrt. Frei zugänglich sind nur die Täler Zadné Meďodoly, Predné Meďodoly, Dolina Siedmich prameňov und ein Lehrpfad in Monkova dolina. Den Besuch dieser Täler wird kein Naturliebhaber bereuen.

Bujačí vrch
Havran

Westliche Tatra

Die Westliche Tatra ist ein wunderschönes Gebirge westlich von der Hohen Tatra. Es wird auch Roháče genannt, und der Besucher findet auf relativ kleiner Fläche schöne Aussichtsmöglichkeiten – mäßige Gipfel, scharfe Felsenwände, Wälder, Seen und Weiden ... Die Westliche Tatra bietet zahlreiche markierte Wanderwege, von einfach bis anspruchsvoll. Der Haupkamm ist 40 km lang und ein sein Teil ist die Staatsgrenze zwischen der Slowakischen Republik und Polen. Das ganze Gebiet gehört zum Tatra-Nationalpark (TANAP). Einen Teil des Panoramas können wir vom Weg aus bewundern, der von Liptovský Mikuláš nach Poprad oder nach Štrbské Pleso führt.

Hrebeň Západných Tatier zo Sivého vrchu
Z vrcholu Babiek

Slowakisches Paradies

Der Nationalpark Slowakisches Paradies ist tatsächlich ein Paradies für Wanderer. Auf kleiner Fläche finden Sie eine recht romanstische Landschaft - Plateaus, Schluchte, Klufte, Höhlen und Wasserfälle. Es ist ein Gebiet mit wunderschönen Naturjuwelen, wertvoller Flora und Fauna. Die Meereshöhe bewegt sich zwischen 500 -1270 m ü.M. Hier herrschen weiße Kalkfelsen kombiniert mit Dolomiten aus Mesozoikum vor. Alle markierten Wanderwege sind interessant, ein unvergessliches Erlebnis ist aber die Floßfahrt auf dem Gebirgsfluss Hornád in der Schlucht Prielom Hornádu. Den wilden Strom des Flusses Hornád umrahmen Felsen, die in den Fluss münden, daher muss man beim Paddeln ein gewisses Geschick haben. Das Slowakische Paradies ist reich an Höhlen und Schluchten (insgesamt 200), für Touristen ist zugänglich nur Dobšinská ľadová jaskyňa (deutsch Dobschauer Eishöhle). Die markierten Wanderwege führen durch enge Schluchten, vorbei an Wasserfällen und Felsvorsprüngen. Ohne große Mühe ist beispielsweise der Aussichtspunkt "Tomasovsky vyhlad" zu erreichen. Er ermöglicht einen traumhaften Blick über den bewaldeten Durchbruch des Gebirgsflusses Hornad hinweg bis hin zum polnisch-slowakischen Grenzgebirge Hohe Tatra. Die meisten anderen Wege verlangen allerdings gutes Schuhwerk und auch ein gewisses Maß an Schwindelfreiheit.

Tomašovský výhľad
Tiesňavy v Slovenskom raji